Erster Preis: Kategorie Praxis

ohrenkuss ...da rein, da raus

ein Magazin, gemacht mit Texten von Menschen mit Down-Syndrom, der downtown-Werkstatt für Kultur und Wissenschaft in Bonn entwickelt und umgesetzt von der Redaktion "ohrenkuss"
Preisträger Praxis: Redaktion "ohrenkuss".

Das Magazin verdeutlicht Eltern und Verwandten, aber auch Multiplikatoren wie Ärzten und Lehrern das enorme Potenzial von Menschen mit Down-Syndrom sowie die daraus erwachsenden Förderungsmöglichkeiten.

Gängige Vorurteile gegenüber Menschen mit Down-Syndrom werden durch die Zeitschrift widerlegt und abgebaut. Ohrenkuss ist ein Magazin, das Menschen mit Behinderungen ein neues Selbstwertgefühl vermittelt. Ein Projekt, das Mut macht, das in die Welt der Behinderten sowie darüber hinaus ausstrahlt und für eine lebendige Kommunikation steht.
Logo: ohrenkuss.

OHRENKUSS
In der Maar 10
53175 Bonn
Telefon +49 (0) 228 3 86 23 54
E-Mail redaktion@ohrenkuss.de

Erster Preis: Kategorie Wissenschaft

Medi-KIT

Kommunikations- und Interaktionstraining für Medizinstudenten des Universitätsklinikums Heidelberg entwickelt und umgesetzt von Dr. Jana Jünger, Kalliope Eberhardt, Dr. Christoph Nikendei, Christiane Roth, Renate Strohmer und Marianne Völkl
Preisträger Wissenschaft: Dr. Jana Jünger, Kalliope Eberhardt, Dr. Christoph Nikendei, Christiane Roth, Renate Strohmer und Marianne Völkl.

Medi-KIT fördert systematisch die kommunikativen und interaktiven Kompetenzen angehender MedizinerInnen und bereitet diese umfassend auf die Begegnung mit ihren zukünftigen Patienten vor. Durch selbstkritische Reflexion und Einbindung interner wie externer Evaluationsverfahren wird das Training ständig optimiert.

Die Auszeichnung des Heidelberger Medi-KIT würdigt die enormen Anstrengungen der Initiatoren und der gesamten Fakultät. Mit der Integration von Medi-KIT als festem Studienbestandteil inkl. Abschlussprüfung ist das Projekt ein Meilenstein auf dem Reformkurs des Medizinstudiums.

Buchempfehlung

OSCE Prüfungsvorbereitung Innere Medizin -
Kompetenzzentrum für Prüfungen in der Medizin von Jana Jünger u. Christoph Nikendei
erschienen im Thieme-Verlag, 2005
Logo: Universitätsklinikum Heidelberg.

Universitätsklinikum Heidelberg
Medizinische Klinik und Poliklinik
Frau OÄ Dr. med. Jana Jünger
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
Telefon +49 (0) 6221 56 86 57
E-Mail Jana.Juenger@med.uni-heidelberg.de

Lobende Anerkennung

Interkulturelle Öffnung von Krankenhäusern und medizinischen Versorgungseinrichtungen

an der Charité Universitätsmedizin Berlin entwickelt von PD Dr. Matthias David, Prof. Dr. Theda Borde und Tanja Braun
Prof. Dr. Theda Borde und Tanja Braun.

Das Projekt sensibilisiert medizinische und pflegerische Fachkräfte für interkulturelle Aspekte in der multikulturellen Realität unserer Krankenhäuser. Bei der Behandlung von Migranten bietet die auf wissenschaftlicher Basis entwickelte umfassende Checkliste konkrete Hilfestellung und Tipps bei sprachlich und sozial bedingten Kommunikationsproblemen.

Durch Aktionen, Vorträge sowie bei Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, werden mögliche kommunikative Hürden im Arzt/Patientenverhältnis durch gezielte Informationen überwunden und so das Verständnis für die spezielle Krankheitssituation von Migranten gefördert.

Buchempfehlung

Migration - Frauen - Gesundheit von Matthias David erschienen im Mabuse-Verlag, 2000

Kranksein in der Fremde? -
Türkische Migrantinnen im Krankenhaus von Matthias David und Theda Borde erschienen im Mabuse-Verlag, 2001

Migration und Gesundheit - Zustandsbeschreibung und Zukunftsmodelle von Matthias David und H. Kentenich erschienen im Mabuse-Verlag, 2001
Logo: Charité Universitätsmedizin Berlin.

Charité Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow Klinikum
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Dr. Matthias David
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Telefon +49 (0) 30 4 50 56 40 32
E-Mail matthias.david@charite.de

Lobende Anerkennung

Musik mit blinden und sehbehinderten Kindern

an der Städtischen Musikschule Paderborn begründet von Frau Dr. Roselore Wiesenthal, weiterentwickelt von Heike Schligtenhorst, Christine Ehlert und Gerda Thomas
Teilnehmerin am Projekt.

Das Projekt der Musikschule Paderborn ermöglicht im Bereich der Musik eine barrierefreie Kommunikation zwischen sehenden und blinden Kindern. Die speziell entwickelte Kästchen-Notenschrift ist für blinde Kinder ebenso leicht erlernbar wie für Sehende.

So können Musikschulen problemlos ihr Angebot integrativ auf blinde und sehbehinderte Kinder erweitern. Die Kommunikation durch das gemeinsame Musizieren mit gleichaltrigen, sehenden Mitschülern hat eine ungemein integrative Bedeutung für alle Beteiligten und fördert eine größtmögliche gesellschaftliche Akzeptanz.
Logo: Städtische Musikschule Paderborn.

Städtische Musikschule Paderborn
" Blindenprojekt"
Heike Schligtenhorst
Am Haxthausenhof 6-8
33098 Paderborn
Telefon +49 (0) 5251 88 14 03
E-Mail heike-schligtenhorst@web.de