Erster Preis: Kategorie Praxis

www.tourette.de

für Christian Hempel
Preisträger Praxis: Christian Hempel und Team.

Mit www.tourette.de schafft Christian Hempel ein Kommunikationsportal für Eltern, Lehrer, Ärzte, Therapeuten, Patienten und jeden, der sich mit dieser Krankheit auseinandersetzen will oder muss. Hier wird Wissen zu einer Krankheit vermittelt, die relativ unbekannt ist und deshalb oft weder erkannt noch richtig behandelt wird.

Der Bewerber, selbst Tourette-Patient, bricht mit diesem Projekt die Isolation der Tourette-Erkrankten (40.000 in Deutschland) auf, schafft Aufmerksamkeit und Verständnis und führt darüber hinaus zu einer exzellenten Information, die auch in Foren der Betroffenen mündet.

Der Internetauftritt gibt viele Informationen zum Tourette-Syndrom, zeigt Wege zur Selbsthilfe und versucht eine Aufklärung der breiten Öffentlichkeit. Die Fachinformationen sind durch das Mitwirken der deutschen Tourette-Gesellschaft aktuell und auf dem neuesten Stand.
Logo: www.tourette.de

Christian Hempel
Am Sande 40/41
21335 Lüneburg
Telefon +49 (0) 4131 760 063
Mobil +49 (0) 171 7882 452
E-Mail mail@tourette.de
Web www.tourette.de

Erster Preis: Kategorie Praxis

Hilfe beim Helfen

für Sabine Jansen und Helga-Schneider-Schelte, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
Preisträger Praxis: Sabine Jansen und Helga-Schneider-Schelte.

Die multimedial aufbereitete Schulungsreihe „Hilfe beim Helfen“ wurde von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. mit der Unterstützung der Janssen-Cilag GmbH entwickelt. Die Seminarreihe (Schulungshilfe für Gruppen) unterstützt den immer mehr geforderten Laien bei der häuslichen Pflege von Alzheimer-Patienten.

Via CD, Texte, Folien, Handouts wird den Angehörigen von Demenzkranken medizinisches und pflegerisches Wissens vermittelt und somit der Umgang im Alltag mit den Erkrankten erleichtert. Das langfristig angelegte Projekt feiert bereits erste Erfolge und ist für die Kranken, die Pflegenden und Helfenden, wie auch für die Gesellschaft sehr hilfreich.
Logo: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V..

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
Friedrichstraße 236
10969 Berlin
Telefon +49 (0) 30 259 379 511
E-Mail sabine.jansen@deutsche-alzheimer.de

Lobende Anerkennung

"Alkohol – Fernsehen – Jugendliche"

für Hans-Bredow-Institut in Kooperation mit dem Büro für Suchtprävention und der Universität Hamburg
Teilnehmer des Projektes.

Das Kooperationsprojekt des Hans-Bredow Instituts, des Büros für Suchtprävention und der Universität Hamburg, verdeutlicht die immer weiter zunehmende Präsenz von Alkohol im Fernsehen, im besonderen in der Wahrnehmung von Jugendlichen und den Einfluss auf ihr Verhalten.

Die Zahlen sind erdrückend. Ziel des medienpädagogisches Projektes ist es deshalb den Alkohol-Konsum von Jugendlichen bewusster zu machen. Dabei wird die Omni-Präsenz von Alkohol im Fernsehen kritisch hinterfragt werden und zu einem bewussten Umgang führen.

Buchempfehlungen

Alkohol - Fernsehen - Jugendliche, Programmanalyse und medienpädagogische Praxisprojekte von S. Aufenanger, M. Große-Loheide, U. Hasenbrink, C. Lampert erschienen im Vistas Verlag, 2002

Medienpädagogik in der Kommunikationswissenschaft - Positionen, Perspektiven, Potenziale von I. Paus-Haase, C. Lampert, D. Süss erschienen im VS Verlag für Sozialwissenschaft, 2002
Logo: Hans-Bredow-Institut.

Hans-Bredow-Institut
Warburgstraße 8-10
20354 Hamburg
Telefon +49 (0) 40 4502 1792
E-Mail c.lampert@hans-bredow-institut.de

Lobende Anerkennung

Malerei als Interaktion zwischen Sehenden und Blinden

für Dr. Margot Ende
Dr. Margot Ende.

Dr. Margot Ende, bekannte und anerkannte Malerin mit vielen Ausstellungen weltweit, hat in den letzten 15 Jahren ihres Wirkens die Entdeckung gemacht, dass es gelingt Bilder für Blinde zu malen. Bilder, die ertastbar sind und einen Blinden an die Kunst der Malerei heranführen.

Es geht dabei weniger um geometrische Figuren, sondern um Bilder, die genau wie alle anderen Ausstellungsbilder für Blinde ertastbar sind. Sie führt die Blinden mit Hilfe einer Tonband-Kassette durch die Ausstellung. Über Kopfhörer kann der Blinde der genauen Beschreibung des Bildes folgen und diese Informationen mit seiner gefühlten Wahrnehmung im Kopf zu einem Bild zusammenfügen.

Ihre Ausstellungen sind an Blinde und Sehende gerichtet. Daraus ergibt sich eine Interaktion zwischen den „Betrachtern“ der Bilder. Sehenden und Blinden eröffnet sich eine neue Sicht auf die Dinge und entdecken neue Perspektiven in der Wahrnehmung der Bilder.

Dr. Margot Ende
Am Zehnpfennigshof 4
50996 Köln
Telefon +49 (0) 2236 62144
E-Mail margotende@aol.com